Hochzeitsfotografie Köln – Patrick und Stephanie heiraten in Bedburg Lipp / Feier auf Schloss Paffendorf

An einem heissen Sommertag 2016 durfte ich das wundervolle Paar Patrick und Stephanie begleiten. Sie haben ihren großen Tag selbst in Worte gefasst, um meine Fotos zu unterstreichen. Ich werde ganz Rot bei all den Lieben Worten.  Tausend Dank dafür! Es war mir eine Ehre!


Nach knapp einem Jahr der Planung war er da: unser Hochzeitstag. Der Blick gen Himmel am Morgen versprach einen sonnigen Tag und dementsprechend zuversichtlich blickten wir nervös dem lange herbeigesehnten Tag entgegen. Von Anfang an mit dabei war Stephan als stetiger Begleiter, um in einem unbeobachteten Moment den richtigen Schnappschuss zu erzielen und gleichzeitig das Gespür dafür, sich im passenden Moment zurückzuziehen. Klassischerweise begannen wir den Morgen getrennt. Patrick wurde morgens bereits mit einem Geschenk bedacht und machte sich in Ruhe im Hotel für den großen Tag zurecht. Stephanie war in der Zwischenzeit beim Friseur und verwandelte sich dann unter fachmännischer Begleitung ihrer Trauzeugin im Elternhaus in eine richtige Braut. Ein erstes kleines Shooting im Garten führte definitiv dazu, die Nervosität zu minimieren und sich an die Blende zu gewöhnen. Bevor sich die Braut der Kirche näherte, machte sich Stephan auf den Weg nach St. Ursula in Bedburg-Lipp, um den Bräutigam bei der Begrüßung der Gäste zu begleiten. Auch die kurzzeitige Verschnaufpause mit dem Trauzeugen in der Seitenkapelle wurde festgehalten und beweist eindeutig, dass auch Männer aufgeregt sein können. Und dann war er da, der große Moment. Zum Orgelspiel von „The river flows in you“ betritt die Braut die Kirche. Die ersten Freudentränen kullern… und es bleiben nicht die letzten. In einer äußert persönlichen Trauung mit musikalischer Gestaltung einiger ehemaliger Sänger des Kölner Domchores werden wir vom indischen Pater getraut. Wer bekommt von seinem Priester schon während der Predigt WM-Fanbrillen in Anlehnung an unser Kennenlernen während der EM geschenkt? Bereits die verschiedenen Vorbereitungstreffen mit ihm, hatten erkennen lassen, dass ihm unser Tag ebenso wichtig war wie uns. Vielen, vielen Dank!

Die Vielzahl der Bilder während des Brautamtes beweisen Stephans Geschick, denn wahrgenommen haben wir ihn während des Gottesdienstes kaum. Dennoch zeigen gerade die Fotos einzelner Blicke des Brautpaares sehr gut welche Gefühle wir während dieser Zeit hatten.

Nach dem Brautamt fiel jegliche Anspannung ab. Von Seifenblasen begleitet gratulierten uns sämtliche Gäste und Gottesdienstbesucher. Ein kurzzeitiger Schock ereilte Stephanie beim Blick ins von ihrem frisch vermählten Bräutigam ausgewählten Hochzeitsautos: ein alter Fiat 500 in Anlehnung an ihr eigenes Gefährt. Doch wohin mit den Massen an Tüll? Nun gut, nach leichten Startschwierigkeiten und zahlreichen Tipps des männlichen Teils der Hochzeitsgesellschaft ging die Fahrt in Richtung Schloss Paffendorf los… Nach dem Sektempfang und Fingerfood ließen wir alle bei Traumwetter Luftballons mit guten Wünschen in den Himmel steigen bevor nun endlich die Torte angeschnitten wurde. Auch hier ist sehr gut dokumentiert wer die Hand oben hatte und wie entsetzt die Braut reagierte als der Bräutigam erwägte das erste Stück gleich selber zu essen. 😉

Danach folgte das große Paarshooting im Schlosspark. In der Hitze gingen wir von Stephan in der Zwischenzeit ausgewählte unterschiedliche Locations im Park und um das Schloss herum ab, um Fotos für die Ewigkeit zu schießen bevor wir diverse Gruppenfotos machten. Auch wenn modeln nicht gerade ein Hobby von uns ist, sind die Fotos wirklich traumhaft und wir freuen uns immer wieder unsere Lieblingsschnappschüsse anzuschauen, die mittlerweile gerahmt über dem Sofa hängen. Stephan hatte unterschiedliche Ideen und einen guten Blick für schöne Hintergründe.

Nun ging es hinein in den Saal zum Abendessen, welches nach der angereichten Suppe in Büffetform serviert wurde. Einige herzliche Worte unserer Eltern und Patricks Aufnahme ins „Team Ireland“ später (Stephanies Mutter ist Irin und der irische Teil der Familie war selbstverständlich mit dabei), wurden wir durch Gesangseinlagen, ein Spiel und das Geschenk von ca. 45 Weinflaschen überrascht. Nun war es Zeit für die Tanzfläche, um den Beweis anzutreten, dass die Tanzstunden sich auch wirklich gelohnt haben. Zu den Klängen von „Can you feel the love tonight“ flogen wir im langsamen Walzer über das Parkett. Für uns einer der rührendsten und schönsten Momente des Tages. Danach begann die Party und die Tanzfläche blieb nicht mehr leer. Völlig problemlos verlängerte Stephan zwischendurch eine weitere Stunde, um noch ein paar Fotos machen zu können. Es war für uns der perfekte Tag!

Gleich am nächsten Tag bekamen wir auf facebook das erste Fotos zu sehen und dann nach traumhaften Flitterwochen auf Hawaii 4 Wochen später knapp 1050 Fotos unseres Hochzeitstages. Stephan, wir danken dir noch einmal ganz herzlich! Du warst der perfekte Begleiter für über 12 Stunden und unsere Gäste waren sich sicher, wir seien seit Jahren befreundet gewesen. Danke!


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